Seit 1991 sind wir Schnitzelbanksänger des Fussballclubs Romishorn mit unseren witzigen, humorvollen Gesängen zu Gitarrenbegleitung und stets wechselnden Melodien während der Fasnachtszeit unterwegs. Jährlich treten wir innerhalb von 6 Tagen gut dreissigmal in Restaurants, Alters- und Pflegeheimen, an Firmen und Vereinsanlässen in Romishorn und Umgebung auf. Auch der Fasnachtsumzug in Romishorn wird bestritten. Wir besingen örtliche Begebenheiten, kantonale, schweizerische aber auch internationale Themen. Sicher dabei ist immer auch der Sport, meistens natürlich unsern Wurzeln entsprechend, der Fussball.
Im September treffen wir uns erstmals und tragen geeeignete Themen und Melodien zusammen, die dann von unseren Textern zu pointierten
„Schmuckstücken“ verarbeitet werden. Nachher wir an 12-14 Abenden im Clubhaus auf der Weitenzelg geprobt, und der mehrstimmige Gesang auf Hochglanz getrimmt. Die Freude auf die ersten Auftritte ist immer sehr gross und gespannt erwarten wir, wie die Bänke einschlagen. Wir treffen uns aber auch in der fasnächtlichen Zwischensaison für Reisen, Speise und Trank.
Sänger der ersten Stunde (seit 1993), die immer noch aktiv mitwirken sind Turi Locher, Gordon Hug, Ueli Nüesch und Ruedi Lehner alle Romishorn. Neben den Gründungsmitgliedern sind weiter dabei Jürg Marolf, Romishorn, Christian Locher, Würenlos, Kurt Thalmann, Tremona TI, Dani Gerster, Neukirch Egnach, Michael Imhof, Guntenswil, Märä Müller, Romishorn, Erich Müller, Romishorn.

Arthur Locher, Seehalde 4, 8590 Romanshorn

Jürg Marolf, Gitarrist (Romishorn), Ueli Nüesch, Marketing (Romishorn), Gordon Hug, Schminker (Romishorn), Ruedi Lehner (Romishorn), Kurt Thalmann (Tremona TI), Christian Locher (Würenlos), Dani Gerster (Neukirch-Egnach), Turi Locher, Vorsitz & Marketing (Romishorn), Michael Imhof (Guntenswil) und neu ab Fasnacht 2019 Martin 'Märä' Müller (Romishorn), Erich Müller (Romishorn)

Mit humorvollen, melodiösen Schnitzelbänken haben die Sänger des Fussballklubs Romanshorn sonnenklar aufgezeigt, dass ihr diesjähriges Motto „Mer sind no do...“ mehr als stimmt, und dass diese Gruppe die Fasnacht im Oberthurgau auf ihre Art kulturell belebt.

An sechs Tagen traten die Sänger dreissigmal in Restaurants, Hotels, Heimen und im Klubhaus des Vereins auf und erfreuten mit träfen Gesängen den Geschmack des interessierten Publikums.

Toll, dass Jahr für Jahr „treue Kunden“ stets wieder als Zuhörer erscheinen und bei „Neulingen“ hoffen die Sänger, sie überzeugt zu haben, an der nächsten Fasnacht wieder als Zuhörer dabei zu sein.

Die Sänger bedanken sich herzlichst bei allen Besuchern, den Gastgebern, den Inserenten und Gönnern für die stete Treue und freundliche Aufnahme. Mir diesem Publikum im Rücken (oder heisst es vor der Brust) wird das heurige Motto „Mer sind no do...“ noch lange weiterleben in der Hoffnung, auch in den kommenden Jahren viele aktive und müde Fasnachtsgeister aufscheuchen zu können, um in dieser fünften Jahreszeit Freude und Freunde zu erleben.

Die Schnitzelbanksänger danken aber auch den beiden Restfröschen Stöff und Willi, die sich während der Laichzeit in die gefährlichen städtischen Gemäuer gewagt haben. So werden viele junge Frösche ausschlüpfen, welche die altgedienten Veteranenfrösche zu neuem Leben erwecken könnten. Aber auch der unermüdlichen Gaby Zimmermann gilt ein Dank, die mit ihrem steten Einsatz und fasnächtlichen Gedanken die Romishorner Karnevalszeit aktiv belebt und gefördert hat.

Abgemacht, liebe Zuhörer, sie kommen nächstes Jahr wieder zu uns, und wir singen gerne für sie!

Und noch das, ein legaler, närrischer, nur teilweise ernstgemeinter Fehlgedanke nach einer tollen Fasnacht. Gäbe es den aus Spargründen in die ewigen Jagdgründe geschickten „Romanshorner Kulturpreis“ noch, würde er nun sicherlich den Schnitzelbanksängern des Fussballklubs Romanshorn verliehen oder zugesprochen für ihren unermüdlichen Kultureinsatz für die Stadt am See in den letzten 27 Jahren.

Oder wir schreiben das Jahr 2050. Der Kulturpreis ist wieder eingeführt und heisst nun „Das Romishorner Kulturhorn“. Nach dem vielen Wegsterben von Läden, Wandergesellenbatzen und fliessendem Wasser sind auch die Schnitzelbanksänger nicht mehr auf Tour. Den Sängern wird „posthum“ ein Kuhhorn, gefüllt mit welken Trauernelken und garniert mit Trauerweidenlaub überreicht. Suppper!

Ein Wink mit dem Zaunpfahl genügt offensichtlich bei den kopfwehresistenten Stadthausbewohnern nicht, es braucht eher einen währschaften eichenen Firstbalken um diese Sangeskultur erkennen zu lassen. Der Balken könnte nach einmaligem Gebrauch als Totempfahl umgestaltet und auf der Bunkerwiese mit einem aufgesetzten Metalltäfeli „Gespendet von.....“ als Kinderattraktion aufgestellt werden. Wie die Fasnacht doch sympathische Gedanken entwickeln kann, oder?

In diesem Sinne arrivederci e a presto

1. So tumm... 2. Brünne und Wasser 3. Fussball Nati 4. Turnfest 5. Dä Pierin Vincenz 6. Präsidente-Voliére
7. Thurgauer-OBERthurgauer 8. Partnersuechi 9. De Badisteg 10. Bschiss isch Trumpf 11. AHV Marihuana
12. Meh Sex 13. Komatrinker-Alkohol 14. Stadtpräsi Amrischwil

Seit 25 Jahren singen sie – während der Fasnacht: Mit ihren humorvollen Texten und der hochstehenden Musikalität begeistern die fussballerischen Schnitzelbänkler die Zuhörer. Die Ideen für ihre Schnitzelbänke, musikalisch und fasnächtlich aufbereitet, liegen in der Luft und auf der Strasse, bietet der politische und gesellschaftliche Alltag zuhauf. Und darum beginnt die Arbeit manchmal schon im März: «Darum ist nach der Fasnacht vor der Fasnacht. Richtig los geht es aber erst nach den Herbstferien, wenn es gilt, die in Liedform gegossenen Themen einzuüben. Wir treffen uns dann jede Woche, lernen, üben, singen – und haben viel Spass dabei», sagen Jürg Marolf und Thuri Locher. Während der Erstere den musikalischen Lead innehat, leitet Locher die «FCR-Schnitzelbanksänger». Am Wochenende feierten sie ihr 25-Jahr-Jubiläum. Vor zahlreichen Sponsoren und Gästen gaben sie daselbst einen Einblick in ihr vielfältiges Schaffen: Angefangen mit den Streitereien der örtlichen Körperschaften (1993) über Visionen, die alle froh machen wollten (2000), bis hin zum Bachelor, einem Rap zum Winterwasser (2016), liessen sie lokale und nationale Begebenheiten Revue passieren, mit Bildern (seit nunmehr einigen Jahren stammen sie aus der Feder des Rheintalers Patrick Steiger) und vor allem Liedern, die es in sich hatten. Und dies heute noch tun: Es seien in den vergangenen zwei Jahrzehnten musikalische Entwicklungen zu beobachten und vor allem zu hören gewesen, und immer wieder sei es ihnen gelungen, den «VIPs» und gleichwohl jedem Zuhörer den Spiegel vorzuhalten: «Mit Pointen und Reimen gelingt es euch immer wieder, die Sache auf den Punkt zu bringen. Damit habt ihr den Politikern oft etwas voraus», sagte der Stadtpräsident David H. Bon zur Sängergruppe, die an diesen zwei Tagen ihre Geschichte gleich auch noch mit den sich gewandeltem Outfit aufzeigte. Und der Präsident des FC Romanshorn, Andi Fischer, bedankte sich für deren Engagement: Einerseits seien sie ein Teil seines Erwachsenwerdens gewesen und anderseits eine wichtige Stütze des Vereins: Mit dem ersungenen Erlös werden die Junioren jedes Jahr mit mehreren Tausend Franken unterstützt. Letztlich einig waren sich alle, dass es den Schnitzelbänklern mit ihren zahlreichen Auftritten immer wieder gelinge, den Leuten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, zu unterhalten und dem Ernst des Lebens ein wohltuendes Gegengewicht zu verleihen. Markus Bösch

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